Empathie lernen, dem Herzen folgen – Ein Kurs für jeden

Unser Herz gibt uns immer eine Richtung an. Es tut dies unaufdringlich in Stille und Ruhe. Der Alltag übertönt die Stimme des Herzens leicht. Mittels Selbst-Empathie können wir immer öfter die Stimme des Herzens vernehmen. Empathie ist die Fähigkeit, zu fühlen, was ein anders Wesen fühlt oder die Fähigkeit sich seiner eigenen Gefühle bewusst zu werden. Empathie haben wir meistens nicht gelernt, unsere Verstandes-Kultur verschüttet Empathie geradezu, die gesamte Gefühlswelt wird in die Subjektivität verbannt. Zum Glück wachen immer mehr Menschen auf und erkennen die Bedeutung einer wahrgenommenen Gefühlswelt an, auch für unser Erkennen und Handeln und natürlich für die Selbst- und Fremd-Wahrnehmung. Als Kleinkind hatten wir noch ganz viel Empathie, durch die weitere Sozialisierung gingen empathische Fähigkeiten mehr oder weniger verloren oder wurden einfach nicht weiter entwickelt. Empathie drängelt sich nicht auf den ersten Platz, Empathie protzt nicht mit Stärke, Empathie lässt nicht den Besserwisser raushängen. Empathie kann man lernen wie lesen und schreiben. Nicht jeder, der lesen und schreiben lernt, wird Schriftsteller oder Deutsch-Professor, jeder wendet lesen und schreiben aber täglich in unzähligen Situationen an. So ähnlich wird es auch mit der gelernten Empathie sein. Unzählige Male wird man sie täglich gebrauchen, insbesondere dort wo wir bisher mit unzufriedenem oder garkeinem Gefühl weggegangen sind, (weil wir Empathie noch nicht gelernt haben).

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